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Auf dem Weihnachtsmarkt in Maastricht

 

Heute war ich mit Kind und Kegel auf dem Weihnachtsmarkt in Maastricht. Ich hatte mich da mit einer lieben Freundin verabredet, um Ihr Ihren Kosmetikbeutel zu bringen, den sie die Woche zuvor bei mir vergessen hatte. Wiktoria ist eine verrückte Nudel, die ich vor 6 Monaten auf der Hochzeit meiner kleinen Schwester in Polen kennen gelernt habe. Wir kamen ins Gespräch und fanden heraus, dass wir beide in Holland leben! Der Rest ist Geschichte. Leider zieht sie im Januar nach Kopenhagen und so war das eine gute Möglichkeit um sie noch einmal zu sehen.

 

 

Meine (Stief)Kinder lieben sie also war das eine perfekte Gelegenheit um ein zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: einen Familienausflug in eine schöne Stadt + Weihnachtsmarkt + Freundin. Besser kann es nicht werden!

 

Also hab ich erst Mal alles vorbereitet. Genug Getränke und Snacks eingepackt, die Smartphones aufgeladen, den Hund rauslassen und alle warm einpacken. Nach einer Stunde Fahrt sind wir angekommen. Die Reise war dank den Smartphones und den eingepackten Getränken auch angenehm ruhig verlaufen. Wir konnten 400 m vom Stadtzentrum parken und so bequem den Rest des Weges durch die schönen Straßen von Maastricht laufen.

 

Der Weihnachtsmarkt hatte alles was man sich von so einem Event nur wünschen kann: Große überdachte Eislaufbahn, unzählige Imbissbuden und Getränkestände und ein paar Buden mit Klamotten und Handwerkskunst.

 

Inzwischen war es auch schon beinah 1 Uhr, also Fütter zeit im Raubtiergehege! Während ich mir genüsslich die ersten (und wahrscheinlich letzten) fettigen deutschen Reibekuchen reingehauen habe, ging Bo und Dante Bratwürste holen und Wiktoria und Viktor teilten sich glückselig in Nutella getauchte Churros. Niemand hat behauptet Ausflüge wären gut für die Figur!

 

Gut gelaunt und gefüttert sind wir dann alle zur Eislaufbahn rüber spaziert. Unsere Kids lieben Eislauf und nach einer erstaunlich kurzen Wartezeit beim Schlittschuhverleih sind sie dann aufs Eis gestürmt. Die beiden sind inzwischen 7 und fast 9, was bedeutet wir müssen nicht immer alles mitmachen und Händchen halten, sondern zusehen von einem bequemen Sitzplatz mit Glühwein ist genug. Ich fand es so schön einfach da zu sitzen, entspannt zu plaudern und ab und zu den Jungs zuzuwinken. Das sind exakt die Momente, in denen ich denke: Wow, alles ist einfach nur gut!

 

Die Zeit flog förmlich vorbei und plötzlich war es halb 4, die Kinder wollten von der Bahn runter und meine Füße waren kalt. Zeit um zurück nach Hause zu fahren und den Hund raus zu lassen. Auf den Weg nach Hause bin ich beinah eingenickt. Was für ein toller entspannter Sonntag war das! Die Jungs wurden abends von Ihrer Mutter abgeholt und ich hab das Gefühl echt Energie getankt zu haben. Das Leben kann manchmal ziemlich klasse sein – liegt vielleicht aber auch am Glühwein.

 

Bis bald

 

Deine Extramama

 

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